Saale Sportclub Weißenfels

Sport aus Leidenschaft

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SG Rot- Weiß`31 Thalheim - SSC 5:2 (3:1) Gute Vorsätze vom Winde verweht Der Ausflug nach Thalheim erinnerte stark an längst vergessene Tage. Vorne fahrlässig bei der Chancenverwertung, hinten fahrlässig im Umgang mit Ball und Gegner, Trainer Mario Beyer muss es, spätestens beim Abpfiff, wie Weihnachten vorgekommen sein. Dabei starteten die Gäste gut und bis auf den Schussversuch von Jurkiewicz nach zwei Minuten, der knapp rechts vorbeipfiff, spielten sich die Hausherren selber nichts heraus. Schon nach 4min. setzt sich Scott Rabe schön durch, scheitert am guten Datemasch, den Abpraller muss David Gros eigentlich machen, aber Mounkaila hat irgendwie seine Tentakel noch dazwischen und kann abwehren. Nach 8min. wird ein Einwurf abgefangen, über Seb. Löbnitz kommt der Ball zu Martin Keilhaupt, der bekommt nach seinem Schussversuch den Ball wieder, versucht es selbst, trifft über das Tor, den freistehenden David Gros hat er dabei übersehen. Wieder die Gäste nach 9min. als Löbnitz von links schön auf Gros flankt, der per Kopf zu Keilhaupt ablegt, aber der freistehend seinen Meister in Datemasch findet. Dann Freistoß für Thalheim, gut reingehoben, Grunert gut frei gelaufen, oder eben schlecht verteidigt, egal, weit drüber (19.). Ecke SSC von links und Scott Rabe, die auf den kurzen Pfosten kommt und der Verteidiger mit seinem Keeper nimm du ihn ich hab in sicher spielt, Datemasch zur erneuten Ecke, die aber nichts brachte (20.). 23min. sind rum, als Felix Zech in den Strafraum eindringt, wohl gefoult wird, denn Schiri Müller zeigt direkt auf den Punkt. Martin Keilhaupt übernimmt, scheitert, ist aber beim Nachschuss gegen Datemasch erfolgreich. 0:1- das geht wohl bis dahin in Ordnung. Dann prompt der Ausgleich, als ein Freistoß von Römling keinen interessiert und Jurkiewicz den Ball freistehend über Grün einnetzen kann (25.). Kaum erholt vom Rückschlag, gab es den nächsten Dämpfer. Grunert flankt ungehindert von rechts in den Strafraum, Grün zu spät gegen Krüger und Köhler muss nur noch ins leere Tor schädeln (28.). Ecke von Seb. Löbnitz in Minute 37 von der rechten Seite, sein Kapitän Marc Barthmuß, per Kopf, aber Krüger kann auf der Linie klären. Langer Ball nach 38min. von Linus Stanzel auf Martin Keilhaupt, sein Schuss zu schwach, am lagen Pfosten hatte David gros gelauert. Der Club gut unterwegs bis dahin und der Ausgleich wäre sicher berechtigt, auch als Gros den startenden Zech sieht, der lässt sich nicht halten, zu Keilhaupt ins Zentrum, der zurück zu Löbnitz und der knapp über den Kasten (41.). Fehler im Vorwärtsgang, einfacher Ballverlust und Thalheim über drei Stationen, der agile Jurkiewicz wieder, sieht Til Krüger und der lässt sich nicht zweimal bitten-3:1 (43.) Pause. Ich geh von keiner leisen Pausenansprache aus, aber noch war nichts verloren, schnelles Tor und man ist wieder im Geschäft. Die Interpretation allerdings schien missverstanden, denn das gelang den Hausherren. Nach einem schwachen Zuspiel zu Michael Beyer spritzte Römling dazwischen schickt Jurkiewicz und der lupft mit viel Auge den Ball über den verdutzen Tobias Grün zur Vorentscheidung in den Kasten (48.). Hoffnung für die mitgereisten Fans nach 62min., als der eingewechselte Oliver Seidel auf der rechten Seite den Ball erkämpft und Max Roß bedient, der tanzt auf der rechten Grundlinie entlang und überlistet Datemasch zum 4:2. Geht da doch noch was ? Zunächst noch eine Chance für Oliver Seidel, dessen gut angelegter Schuss von Datemasch aus dem rechten Winkel gekratzt wird. Til Krüger mal auf der Gegenseite, aber links vorbei, dann sieht Scott Rabe Max Roß, dessen guten Schuß boxt Datemasch wieder ins Feld (70.). Oliver Seidel noch mit einer Chance, aber Datemasch passt auf (71.). Grunert nach 86min, aber Tobias Grün kann das Leder über die Torstange lenken. Nach 90min. die letzte Einladung dann für die Hausherren, als über den Ball geschlagen wird und Petersohn dankend zum 5:2 einschob. Das war`s dann aus Weißenfelser Sicht, alte Probleme, mangelnde Chancenverwertung und schlechtes Abwehrverhalten brachten die höchste Pleite der Neuzeit. Man sollte das spielfreie Wochenende nutzen um bestens präpariert zum wichtigen ersten Heimspiel gegen den VfB`06 Sangerhausen aufzulaufen. SSC (gelb/blau): Grün- Barthmuß, Stanzel (ab 46. Beyer), Scherbaum, Knothe, Löbnitz (ab 88. Schumann),Roß, Zech, Rabe (ab 72. Schneider), Keilhaupt, Gros (ab 55. Seidel). Zuschauer: 120 Sportanlage Thalheim. 26.08.20 Text: Uwe Abraham