Saale Sportclub Weißenfels

Sport aus Leidenschaft

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SSC Weißenfels - VfB`06 Sangerhausen 4:2(1:2) Moral bewiesen In einem Spiel das beidseits eine hohe Fehlerquote aufzuweisen hatte, setzte sich der SSC letztlich doch berechtigt durch, da man im Nachpausenabschnitt die Fehler fast abstellen konnte. Nach 2min. schon die erste Chance, aber Keeper Bemmann kann Nicolai Golls Schuss, nach gutem Zuspiel von Oliver Seidel, noch per Fußabwehr klären. Carlo Purrucker kommt mit seinem Kopfball versuch zu spät, als er von Petrick und Goll eingesetzt wurde. Hennig versucht es erstmals mit einer Eingabe von links, aber Tobias Grün pflückt das Leder sicher herunter (11.). Andrej Zozulia versucht es nach 14min. mit einem langen Ball zu Carlo Purrucker, der zu Nicolai Goll, aber wieder ist Bemmann im Tor des VfB zur Stelle. Olbricht nach 22min., aber sein Schuss aus halb rechts geht links am Pfosten vorbei. 25min. sind rum, als Schulz von der linken Seite flanken darf und die Gäste dreimal freistehend das Tor von Tobias Grün anvisieren können, letztlich aber die Chance versieben. Dann war es doch so weit. Nachdem man den eigentlich sicheren Ball wieder verliert muss Schäffner nur noch aus gut einem Meter ins leere Tor einnetzen, da sah man wieder nicht wirklich gut aus beim Club (28.). Kurzes Schütteln beim SSC und nach 37min. spielt Käpt`n Pfannschmidt einen genauen Pass zu Carlo Purrucker, der souverän den Ausgleich erzielt. Wenig souverän dann wieder die Club- Abwehr, als man den Ball, der von links in den Strafraum kommt, einfach durch die Box rollen lässt und Willer (aus Stedten noch bekannt...) kaum Mühe hat einzuschieben. Damit ging es mit dem Pausenrückstand in die Kabinen. Wechsel beim SSC, für Sebastian Petrick jetzt Namensvetter Sebastian Löbnitz im Spiel, was sich dann auch im Verlauf der zweiten Hälfte auszahlen sollte. Genialer Pass von Paul Knothe, der mit Schwung aus der eigenen Hälfte startet, laanger Ball, punktgenau auf Carlo Purrucker, der wie beim 1:1 sicher rechts unten abschließen kann (46.) Geht da noch was, geht da noch mehr für die Saalesportler ? Gewühl vor dem Gästetor, plötzlich Purrucker frei, aber Maik Bemmann hält seinem VfB das Remis (51.). Nach 56min. die Gäste, als sich Willer, sicher nicht komplett fair, gegen Tobias Bettermann durchsetzen kann, abzieht aus spitzem Winkel aber Max Pfannschmidt, in bewährter Manier zur Ecke klären kann. Carlo Purrucker auf dem Weg das Spiel zu drehen, legt sich den Ball `n bissl weit vor, Bemmann kann wieder klären.(57.). Seb. Löbnitz versucht sich per Freistoß aus knapp 25 Metern, Bemmann muss nachgreifen (60.). Nach 69min. spielt Michael Beyer einen guten ball zu Andrej Zozulia, der ist auf dem Weg zum Tor, wird im Strafraum klar gelegt- Elfmeter. Oliver Seidel war es vergönnt, mit seinem sicher verwandelten Elfer, das Spiel zu drehen (70.) Jetzt wollten die Zimmermänner das Spiel klar machen und als wieder Andrej Zozulia im Strafraum gelegt wurde, schaltete Seb. Löbnitz (76.) am schnellsten und vollendet zum 4:2 für seine Mannschaft. Der VfB war zwar bemüht dem Spiel noch eine Wende zu geben, letztlich reichte es aber nicht mehr dafür. Auf Grund der deutlichen Steigerung in der Zweiten Hälfte ein berechtigter Sieg für den SSC, der jetzt, auch auf Basis der anderen Resultat, in ruhigem Fahrwasser am nächsten Sonntag zum Derby ins Jenseits reisen kann. SSC Weißenfels: Tobias Grün, Tobias Bettermann, Max Pfannschmidt, Toni Kronawitt, Andrii Zozulia, Paul Knothe, Sebastian Petrick (46. Sebastian Löbnitz), Nicolai Goll, Michael Beyer, Carlo Purrucker (83. Erik Scherbaum), Oliver Seidel (ab 86.Tony Barnickel). Zuschauer: 100 Stadtstadion (OMK) Weißenfels SSC II - SV Braunsbedra 1:1(0:0) ...bedröppelte Mienen am Ende Zum Schluss haderten die meisten mit dem Schiri, aber dabei sollte die Zweite mit ihrer miserablen Chancenverwertung hart ins Gericht gehen. Nachdem die erste Hälfte ohne größere Höhepunkte blieb, startenten die Jungs nach dem Pausentee richtig durch. Der LL- Absteiger aus dem Geiseltal hatte da außer einem Abseitstor(52.) nicht viel entgegen zu setzen. Leider brachte sich die Scherbaum- Elf selber um den Lohn, manchmal mit Pech aber auch mit einer Portion Unvermögen. Vor dem verdienten 1:0 durch Scott Rabe (58.), der bei einem abgewehrten Ball gut reagierte und überlegt einschob, hatten er und Robert Schenk schon gute Möglichkeiten, legten sich aber den ball zu weit vor, das jeweils Lewinski im Tor der Geiseltaler klären konnte. Kurz danach die Chance zum 2:0, aber der Linienrichter sah eine Abseitsstellung und so blieb es bei der knappen Führung. Auch bei der Chance für Jonas Schneider (70.) war der Linienrichter gefordert, entschied aber falsch, da nicht Schneider, sondern Rabe im Abseits stand. So kam es in der endlosen Nachspielzeit wie es kommen musste. nach einem Handspiel im Strafraum, das man nicht geben muss, aber eben kann ( das kennt man ja aus dem vermaledeiten Fernsehkeller...). Konxheli ließ sich die Chance nicht entgehen, trifft mittig zum schmeichelhaften Ausgleich für die Gäste. So weit hätte es nicht kommen müssen wenn man die teilweise klaren Chancen zum 2 oder 3:0 genutzt hätte. Jetzt heißt es für die Jungs weiter hart arbeiten, denn jetzt lauern drei wichtige Auswärtsaufgaben ( Großgrimma, Gröbers und Burgwerben) die nach einer Lösung suchen... SSC Weißenfels II: Christian Bölke, Philipp Schindler, Jonas Weber (46. Jonas Moser), Thomas Pollmächer, Felix Bendel, Erik Scherbaum, Tommy Scheiding, Tony Barnickel, Jonas Schneider, Robert Schenk (87. Sascha Stange), Scott Rabe Schiedsrichter: Steffen Schiller - Zuschauer: 16 Tore: 1:0 Scott Rabe (58.), 1:1 Besart Konxheli (90.) Text: Uwe Abraham