Saale Sportclub Weißenfels

Sport aus Leidenschaft

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         SV Friedersdorf 1920 – SSC Weissenfels 2:3 (2:3) 20 Minuten reichen Nur zwanzig überzeugende Minuten und ein Streichler reichen am Ende zum angestrebten Auftaktsieg beim Wiederaufsteiger von der Goitzsche. Der Club legte los wie die Feuerwehr, die Gastgeber in dieser Phase wie das Kaninchen vor der Schlange und nach 8min. drosch Toni Kronawitt das Leder, zu kurz und unkontrolliert abgewehrt, zur 1:0- Führung aus 18 Metern ins rechte untere Toreck. In Minute 11 dann schon das 2:0 aus SSC- Sicht. Andrej Zozulia marschiert auf der linken Grundlinie entlang sein Spiel zurück verpassen alle, dann hat plötzlich Seb. Petrick den Ball am Kopf und der landet zur scheinbar beruhigenden Führung im Kasten. Jetzt schien es fast nur noch um die Höhe zu gehen, doch der Club hatte die Rechnung ohne den Club selbst gemacht. Nach 26min. traf Goalgetter Baßin nach Ablage aus 18 Metern zum 1:2. Der erste Schuß auf`s Tor, unbedrängt. Danach wieder der Club leicht bemüht aber zunächst konnte Karalus noch klären. Nach 31min. war er aber gegen den schönen Streichler ins lange linke Eck von Carlo Purrucker machtlos. Die Vorarbeit leisteten Max Pfannschmidt und Christopher Günther. Nur 5min. später war auch der Vorsprung wieder geschmolzen, dann da setzte die Abwehr wieder im Kollektiv aus und erlaubte Baßin einen schönen Heber über den machtlosen Christian Bölke hinweg zum 2:3 (36.). Daniel Baßin, ein Mann der 82 Tore in drei jahren SVF erzielt, den darf man ruhig mal etwas näher betrachten. Nochmal hatte der Club eine Antwort, Christopher Günther (37.)nagelte die Kugel, nach Zuspiel von Carlo Purrucker leider nur an die Querlatte. Pause. Nach sehr aktiven 20 Anfangsminuten schien sich der Club auf seinen Anfangserfolgen auszuruhen. Aus der Pause raus schienen die Gastgeber Morgenluft zu schnuppern. Zwei Möglichkeiten, die aber Christian Bölke nicht forderten, von Peters und Wawrzyniak nach 47 und 49min sind dafür Beleg. Eine Linksecke von Kronawitt, die Gomes drüberköpfte, waren die zaghafte Clubantwort. Erster Wechsel, Tobias Bettermann kam nach 52min. für Michael Beyer in die Partie, genau wie Isaque Dias, der für Erik Scherbaum als Zweiter eingewechselt wurde (61.) Nach 66min. mal ein kurzes Flackern, als Tobias Bettermann Zozulia über links anspielt, der sieht Purrucker, der aber noch geblockt werden kann, die anschließende Ecke nickt Gomes wieder drüber. Tobias Bettermann wieder nach 72min. über links, Günther hat die Chance, sein Schuss geht aber klar drüber, genau wie sechs Minuten danach (78.) der Freistoß von Toni Kronawitt. Letzter Wechsel beim Club, als nach 79min. Tommy Scheiding für Seb. Petrick in die Partie kommt. Zehn Minuten noch, was machen die Hausherren, aber was macht der Club ?!? Vorweg, dem Club gelang nicht mehr viel. Die Grün-Weißen jetzt bemüht, aber zu ungenau und vorne fehlte, außer Baßin, irgendwie der Mut und das Selbstvertrauen, warum eigentlich… V.a. Hlynianyi rotierte, kam aber irgendwie nicht von der Stelle, nur gut. Isaque Dias mit einer guten Aktion, läuft von der Mittellinie los, sieht drei man am linken Strafraumeck frei, nur die können sich nicht entscheiden, wer den Ball nimmt, so muss der etwas überraschte Tobias Bettermann abziehen, was aber nicht viel einbringt, außer Zeit. Nach 84min. taucht Lunacio Gomes unter dem Ball durch und bringt Verwirrung in den Strafraum, Günther kann dann den Ball rausschlagen (84.). Nach 85min. hat wieder Hlynianyi die Möglichkeit, statt selbst zu schießen wählt er das Abspiel in die Mitte, wo geklärt werden kann. Auch nach 87min läuft er von Gomes und Knothe eskortiert gen Bölke, kann aber noch abgedrängt werden. Nach 88min mal wieder der SSC, Andrej Zozulia läuft ähnlich wie vor dem 2:0 über die linke Grundlinie, seine Eingabe tanzt auf der Torlinie entlang, aber keiner kann das Spiel entscheiden. Letzte Chance dann für Baßin, dem wird aber noch der Ball vom Fuß genommen. Aus, Schluss, vorbei. Letztlich ein durchaus glücklicher Erfolg, Gegen einen bissigeren Gegner und der wird Brachstedt am nächste WE sein, bedarf es einer kollektiven Steigerung. So darf man sich wenigstens freuen gewonnen zu haben und satte drei Punkte mehr als in der Vorsaison. SSC (gelb-blau): Bölke- Gomes, Scherbaum (ab 61. Dias), Knothe, Kronawitt, Pfannschmidt, Günther, Petrick (ab 79 Scheiding), Beyer ( ab.52.Bettermann), Zozulia, Purrucker. Zuschauer. 50 SFZ Friedersdorf Text: Uwe Abraham 25.08.2018