Saale Sportclub Weißenfels

Sport aus Leidenschaft

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SSC Weißenfels - SV Blau- Weiß Dölau 0:3 (0:2) Sogar der Himmel weinte zum Schluss Damit hatten wohl die wenigsten am gestrigen Sonnabend gerechnet, erst recht nicht nach der Startphase des Spiels. Stark umgebaut bot sich v.a. die Abwehr, aber von einer Not- oder Verlegenheitself zu reden verbietet sich, weil jeder im Aufgebot des SSC seine Daseinsberechtigung hat und auch gebraucht wird. So ging der SSC an diese Aufgabe auch offensiv und optimistisch an die Aufgabe Dölau heran. Schon nach 2min. hatte Seb. Löbnitz eingenetzt, aber denkste, denn der Linienrichter sah eine Abseitsposition, obwohl der Ball zurückgespielt wurde und demnach Löbnitz nicht im Abseits stehen konnte (2.). Nach 7min. haut Franz Knothe einen raus und aus 23m halb links trifft sein Ball nur den rechten Pfosten, den hätte Ignorek sicherlich nicht halten können. Nach 9min. dann erstmals Blau- Weiß in persona Batoure, der einfach abzog und knapp den linken Pfosten des Banner- Tores verfehlte. Andrej Zozulia kommt vor dem Gästekeeper an den Ball, seine Flanke in den verwaisten Torraum erreicht leider keiner(14.). Dann schon das 0:1. Weiter Einwurf von Kapitän Pfeifer, wie gegen Ammendorf, segelt der Ball durch den Strafraum und Kassoum schiebt am langen Pfosten seelenruhig ein (18.). Nach 24min. wird Max Pfannschmidt von Seb. Löbnitz gut geschickt, der knallt auch gleich auf den Kasten, aber verzieht leider. 29min. sind rum, als sich Andrej Zozulia auf den Weg macht, vielleicht hätte er gleich abziehen sollen, aber egal, er macht noch zwei Schritte und Ignorek kann parieren.   Eine halbe Stunde ist rum, als zunächst Pfannschmidt gestoppt wird, aber mit neuem Schwung über rechts in den Strafraum eindringt gen Elferpunkt flankt, aber Nicolai Goll den ball nicht kontrolliert versenken kann. Fast im Ggenzug dann das 0:2, als der Ball lange in der Luft bleibt und der immer präsente Batoure einnicken kann (32.). Was blieb ist eine Löbnitz- Ecke nach 42min. die aber ungenutzt durch den Strafraum segelt. Pause. Nicht schlecht gespielt gepaart mit etwas Pech, was geht da noch ?Raus ging es wieder mit einer Hiobsbotschaft, denn Michael Beyer musste wegen Übelkeit draußen bleiben, für ihn jetzt der altbekannte Steven Voigt im Spiel, der spielte auch so, als wenn er nie gefehlt hätte.  Schon nach 47sec. bot sich die Chance zum Anschluss, aber Seb. Petrick konnte die gute Eingabe von Zozulia nicht verwerten. Seb. Löbnitz versuchte es nach 47min., sein Schuss aber zu hoch angesetzt. Knaack setzt nach 49min. zum Freistoß an. Aus knapp 25 Metern bombt er auf den Kasten Christian Bölke kann nur nach vorn wegfausten und Dölaus Käpt`n Dirk Pfeifer lässt die Chance zur Vorentscheidung liegen, hält die Hausherren damit im Spiel. Andrej Zozulia in der rechten Strafraumhälfte, dreht sich und schießt, aber knapp neben den linken Pfosten (51.) Drei Ecken am Stück, wobei die zweite am gefährlichsten war, als Goll den ball direkt auf den Kasten zieht, aber ein Dölauer Rücken zur Ecke klärt. Nach 55min. kommt Zozulia wieder über die linke Seite, aber wieder kein Abnehmer in der Gefahrenzone. Nächster negativer Höhepunkt, als Ignorek aus seinem Kasten eilt und mit Andrej Zozulia zusammenrauscht. Für den Ukrainer war dann nach längerer Behandlung Schluss für ihn dann der wiedergenesene Carlo Purrucker(63.) in der Partie. 66min. sind gespielt, als sich Pultke und Voigt im 16er duellieren, aber Bölke kann letztlich klären. In Minute 72 fehlt Nicolai Goll die berühmte Stiefelspitze zum Erfolg, als er von Petrick und Dias angespielt wurde. Weider die Chance zur Entscheidung, aber wieder Pultke verzeiht freistehend über den kasten (74.). Das wäre nochmal was ! Aber Seb. Petrick, schon am Keeper vorbei, holt der 11er, Kreideweiß, das Leder noch von der Linie (76.). Nur eine Zeigerdrehung später bleibt Ignorek Sieger gegen Seb. Petrick (77.). Kreideweiß hat es auf dem Fuß für Dölau, aber Bölke und Voigt können klären. Drei Minuten vor Ultimo dann doch noch das 0:3 als Hilprecht Bölke überwinden kann. Sicherlich zu hoch, aber wen interessierts letztlich. Jetzt gilt es die Wunden zu lecken um am nächsten Sonntag gegen Kelbra eine schlagkräftige Elf auf den Platz zustellen, so schlecht sah das phasenweise nicht aus, vielleicht kehrt auch bis Sonntag eine kleine Prise Glück zurück... SSC Weißenfels (gelb): Christian Bölke, Franz Friedrich Knothe, Toni Kronawitt, Andrii Zozulia (63. Carlo Purrucker), Paul Knothe, Max Pfannschmidt, Sebastian Petrick, Sebastian Löbnitz, Nicolai Goll, Michael Beyer (46. Steven Voigt), Isaque Benjamin da Cunha Dias Zuschauer: 120 Stadtstadion (OMK) Weißenfels. SG Spergau - SSC II 4:2 (3:0) Erste Hälfte entscheidet letztlich Mit einem 2:4 im Gepäck fuhr die Reserve gestern wieder aus dem Windschatten der Leuna- Werke gen Uichteritz. Nach einem 0:3- Pausenrückstand kamen die Jungs zwar nochmals auf 2:3 heran, aber der VL- erfahrene Schlorf machte mit seinem dritten Tor an diesem Nachmittag die Hoffnungen auf einen Punktgewinn in Minute 82. zu nichte... SSC II (blau):Tobias Grün, Jonas Moser (74. Thomas Pollmächer), Jonas Weber, Erik Scherbaum, Tommy Scheiding, Tony Barnickel, Max Hauer, Franco Hendess, Felix Bendel (57. Robert Schenk), Jonas Schneider (80. Dimitrij Savenko), Scott Rabe. Tore: 1:0 Mirco Müller (20.), 2:0 Sebastian Schlorf (21.), 3:0 Sebastian Schlorf (35.), 3:1 Robert Schenk (62.), 3:2 Tony Barnickel (73.), 4:2 Sebastian Schlorf (82.) Zuschauer: 42 Sportplatz Sumpfwiese Spergau. SG Lossa/Rastenberg - SpG. III / LSV III MIT einer ärgerlichen 2:3- Niederlage kehrte die SpG. III / LSV II grade vom "Auslandseinsatz" zurück. Beim klaren Favoriten SG Lossa/ Rastenberg schien alles auf eine ebenso klare Pleite hinauszulaufen. Schon nach 5min. stand es 2:0 und nach einer guten halben Stunde gar 3:0 (36.). Tony Barnickel konnte noch vor der Pause den negativen Trend stoppen und seine Elf auf 1:3 heranbringen. Im Nachpausenabschnitt konnte Max Berhold nach 75min. gar den Anschluss zum 2:3 herstellen. Letztlich wankte der Favorit, brachte aber das knappe 3:2 über die Zeit. Daran gilt es nächste Woche anzuknüpfen um gegen den FSV Borau den Bock umzustoßen. Text: Uwe Abraham