Saale Sportclub Weißenfels

Sport aus Leidenschaft

Saale Sportclub Weißenfels

Sport aus Leidenschaft

SC Naumburg – SSC Weißenfels 2:3 (0:2) Unnötig schwer gemacht Durch einige unnötige Fehler machte sich der SSC das Weiterkommen schwerer als erhofft. Naumburg wie bekannt immer giftig aber nicht unfair, eben unbequem zu bespielen. Nach 5min. bringt Luther einen Freistoß an den Strafraum wo Unholzer direkt abzieht, aber über den Balken zielt. Nach 7min. macht sich Döring auf den Weg, kann aber von Franz Knothe noch entscheidend abgedrängt werden. Wieder Christopher Luther, wieder per Freistoß. Khalil im SCN- Tor lenkt das Spielgerät noch an den Pfosten, den Abpraller kann aber kein Blau-Gelber verwerten (11.). Dias und Luther nach 13min. mit einer Doppelchance, aber die „Kreisstädter“ können klären. Im Gegenzug fast die Gastgeberführung. Nach einem Fehler im Spielaufbau der Gäste muss Käpt`n Pfannschmidt den Konter per Kopf auf der Linie klären (16.). 20min. sind rum als. Isaque Dias Luther sieht, der gleich den Abschluss sucht, aber knapp rechts vorbei zielt. In Minute 27 war es dann so weit. Pfannschmidt kommt über die rechte Seite, flankt ins Zentrum, wo ein Naumburger den Ball nicht wegbekommt und Nicolai steht gollrichtig und trifft zum 0:1 (27.). Wieder über Max Pfannschmidt kommt der Ball zu Goll, der auf Luther legt, der aber am aufmerksamen Khalil scheitert (29.). Der Ex- Braunser Storch dann mit der Ausgleichsmöglichkeit, aber sein Abschluss in guter Position geht weit über den Bölke- Kasten (40.). Stattdessen der SSC mit dem 0:2, als sich Nicolai Goll nicht vom Ball trennen ließ und Tom Unholzer das Leder zum 0:2- Pausenstand einnetzte. Berechtigte SSC- Führung nach 45min., aber mal sehen…is ja Pokal. Heraus ging es in den Nachpausenabschnitt mit einer Chance für die Hausherren, als Krumbholz einen Freistoß Richtung linkes Lattenkreuz trat, Christian Bölke da war, aber nicht gefordert wurde. Nach 47min. wird Andrej Zozulia von zwei Naumburgern auf dem Weg zum Tor eskortiert, kann letztlich noch vom Ball getrennt werden. Nach 51min. dann der Anschlusstreffer für den SCN. Wieder ein Fehler im Mittelfeld und dann steht Storch frei vorm Kasten und macht das 1:2 (51.). Das musste einfach nicht sein. Doppelwechsel dann beim SSC. Für Tom Unholzer und Seb. Petrick kamen Oliver Seidel und Erik Scherbaum in die Partie. Nächster Nackenschlag für die Gäste, als Villmann den Ball hoch und weit nach vorne drischt, Krumbholz einfach mal dran haut und Bölke unhaltbar zum Ausgleich überwindet. So einfach geht Tor ! Was jetzt SSC ? Chancen nicht rigoros genutzt und zweimal geschlafen, dann kommt eben so ein Zwischenergebnis zustande. Antwort der Gäste und wie ! Nur 2min. nach dem Ausgleich geht der SSC wieder in Führung. Luther aus der Drehung ins lange linke Eck, keine Chance für den guten Akid Khalil (68.). Nach 73min. gute Aktion über Scherbaum und Luther, der sieht Oliver Seidel starten, der erwischt den Ball nicht voll und Khalil kann das Spielgerät aufnehmen. Der SCN nach 76min.noch einmal aus dem Gewühl heraus, aber letztlich geklärt von den Gästen. Luther und Seidel versuchen sich nach 83min. Khalil wieder Herr in seinem Strafraum (83.). Nach 84min.letzter Wechsel beim SSC Isaque Dias macht Platz für Michael Beyer. Vier Minuten Extrazeit angezeigt und die nächste Anzeige folgte. GRK für Franz Knothe, nicht nur ich hielt die für überzogen, passte aber zur Spielleitung des Schiris. Letzte Chance im Spiel, die gehörte dem SSC. Nicolai Goll, klar im Abseits, egal, weil in Halbzeit eins auch zweimal gegen Naumburg nicht geahndet, läuft auf den Keeper zu, der bravourös. Nachschuss Andrej Zozulia bleibt in der Abwehr hängen und Oliver Seidel verpasst den folgenden Abpraller. Dann war Schluss in einem Spiel, dass der SSC eigentlich souverän hätte runterspielen können. Müßig zu sagen, dass sich diese Spielweise in der Verbandsliga rächen kann…   SSC( gelb-blau): Bölke-  Barthmuß, F. Knothe, P, Knothe, Unholzer (ab 65 Scherbaum), Pfannschmidt, Petrick (ab 65. Seidel), Dias (ab 83.Beyer), Luther, Zozulia, Goll. Zuschauer: 180 Sportplatz Hallescher Anger, Naumburg. Text: Uwe Abraham