Saale Sportclub Weißenfels

Sport aus Leidenschaft

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Bild: Julia Hahndorf MSV Eisleben – SSC Weissenfels 1:0 (0:0) Zweite Saisonpleite Die alte Weisheit, wenn du nicht weißt wohin, schieß den Ball einfach ins Tor, erwischte den Club heute in der Nachspielzeit und brachte damit die, unnötige, zweite Pleite ein. Die musste nicht sein, aber man machte es sich auch selber schwer. Der MSV stand gut, aber hatte auch leichtes Spiel, da die Gäste meist durch die Mitte zum Erfolg kommen wollten. Noch in der ersten Minute Freistoß aus guter Position für Eisleben, die immerhin seit 12 Spielen ungeschlagen waren. Parthier machte aber nichts daraus, verzog klar. In Minute 10 dann erstmals der Club von der Saale. Vorarbeit von Pfannschmidt, dessen Schuss bei Goll hängenbleibt, aber zu Christopher Günther gelangt, der aus 14 Metern knapp am rechten Pfosten vorbeizielt. Wieder Freistoß für den MSV in guter Position, aber Hoffmann visiert ehr die Basketballanlage an (16.). Eine halbe Stunde ist rum, viel Bewegung auf dem Platz aber nixx echt Zielführendes beidseits. Jetzt vielleicht, aber Seb. Löbnitz` Schuss aus 22 Metern geht rechts vorbei. Kanig nach 38min. für die Hausherren, er kann aber mit dem Pass von der Grundlinie so gar nichts anfangen, zielt aus guter Position klar vorbei. Pünktlicher Pausenpfiff von Schiri Theumer ( Halle/ Saale). Aufregung praktisch vom Anstoß weg. Seb. Löbnitz schickt Seb. Petrick auf rechts, seine Flanke kommt zu Andrej Zozulia, der wird klar gefoult, aber die Pfeife von Marcel Theumer bleibt stumm…naja. Nicolai Goll sieht nach 48min. seinen Kapitän starten, der kann aber Kansy nicht bezwingen. Wieder beide Sebastians unterwegs. Löbnitz zu Petrick, aber Kansy auf dem Posten (50.). Nach 55min mal wieder die Blau-Weißen, als sich Voigt und Bölke behindern, kullert der Ball aber ins Aus. Knappe Stunde rum und mittlere Aufregung auf dem Platz. Andrej Zozulia wird von hinten umgetreten und Schiri Theumer blieb keine andere Wahl, als Paul Ahlert vom Platz zu stellen (59.) Erster Wechsel beim SSC, Christopher Günther macht Platz für Oliver Seidel (61.) Nach 69min. hat der Neuner, Kanig die Chance seine Mannschaft in Front zu bringen, freistehend versagen ihm vor Bölke die Nerven und er verzieht links am Tor vorbei, das musste eigentlich das 1:0 sein. Auf der Gegenseite, durfte auch der gerade für Seb. Petrick eingewechselte Carlo Purrucker das 1:0 für Blau-Gelb machen, aber nach schönem Ball von Seb. Löbnitz schießt er nur Kansy an (70.). Der Club sicher bemüht aber man machte es den dezimierten Hausherren aber auch zu leicht sich zu finden, eigentlich muss man sagen, dass die Rote Karte den Gastgebern mehr nutzte als den Gästen. Dritter Wechsel nach 76min., als Dias für Löbnitz auf das Spielfeld durfte. Nach 86min. aber nochmal eine Chance für Weißenfels. Über Pfannschmidt und Seidel kann Purrucker passen, aber leider überlässt der im Abseits stehende Oliver Seidel den Ball nicht Pfannschmdt und die Chance ist vertan. Dann nahm das Schicksal seinen Lauf, Eisleben mit einem Befreiungsschlag in der Nachspielzeit (92.), den erreicht der eingewechselte Nwankwo und der hat nichts Besseres zu tun und knallt aus 35 Metern einfach mal aufs Tor, sieht wohl das Christian Bölke zu weit vor seinem Kasten steht, der Ball trifft noch die Lattenunterkante und tropft am verdutzten Bölke vorbei ins Gästetor. Aus die Maus, zweite Pleite. Der MSV hat das sicher auch nicht schlecht gemacht, wenn ein 0:0 der Plan war und vorne der liebe Gott helfen sollte, dann ist der Matchplan zu 100% aufgegangen. Mund abputzen, nächste Woche kommen auch erstarkte Gäste aus Lütte, da muss man sich wieder straffen um erfolgreich zu sein. SSC (blau): Bölke- Voigt, Krumbholz, Kronawitt, Beyer, Pfannschmidt, Günther (ab 62. Seidel), Löbnitz (ab 76. Dias), Petrick (ab 68 Purrucker), Zozulia, Goll. Zuschauer: 65 Städtischer Sportplatz, Lutherstadt Eisleben. Der Dritten, die Zweite war spielfrei und durfte sich teilweise zurücklehnen, gewann den Saaletalklassiker in Goseck mit 1:0 (Torschütze Sascha Stange, 44.). Damit schob sich die Dritte mit dem vierten Saisonsieg auf einen Nichtabstiegsplatz. Text: Uwe Abraham