Saale Sportclub Weißenfels

Sport aus Leidenschaft

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Haldensleber SC - SSC Weißenfels 1:2 (1:0) Reingebissen Mit einer Energieleistung im Nachpausenabschnitt holte sich der SSC nicht nur den Dreier sondern auch Platz 3 in der Weihnachtstabelle, dabei sah es in Hälfte eins so gar nicht danach aus. In Minute 1 Missverständnis beim HSC, als Keeper Switala und sein letzter Mann " Nimm du ihn, ich hab ihn sicher" spielten, aber kein SSC- Vorderer da war. Dafür fiel ziemlich früh das, sicher vom Gast nicht geplante, 1:0 für die Hausherren. Ganz einfach gemacht, aber eben wirkungsvoll kommt die Ecke von links und von Kaschlaw getreten herein, Schunaew völlig blank, schädelt das Spielgerät am chancenlosen Christian Bölke vorbei in den Kasten (5.). Nach 10min. schöner Freistoß von Oliver Seidel, links oben anvisiert, aber da ist auch Switala, klärt zur Ecke, die unerwähnt bleiben kann. Dann schon 24min. vorbei, als der agile Kaschlaw maß nimmt, abgefälscht trifft der Ball die Querlatte. Wieder Kaschlaw von halblinks, aber durch alle durch geht der Ball knapp am rechten Pfosten vorbei ins aus. In Minute 37 wieder das Glück beim SSC, als Siegmund frei vor Bölke steht, der aber toll pariert, den Nachschuss von Sacher aber nicht verhindern kann, aber der scheitert am rechten Pfosten. Dann verletzt sich Nicolai Goll am Knie (40.) und der Club rettet sich zu zehnt in die Kabine, hat aber noch eine kleine Chance, als Switala den abgefälschten Schuss von Michael Beyer mit einer Faust wegboxen kann. Pause. Ehrlich muss man sagen, dass das 1:0 eher den Gästen schmeichelte. Verletzungsbedingter Wechsel beim SSC, Youngster Jonas Schneider kam für Nicolai Goll in die Partie. Los geht es wieder mit den Hausherren, als Girke einen Ball auf das Tornetz setzt (47.). Sacher nach 52min. im 1gg.1 aber Bölke meistert die Situation (52.). Dann war die Zeit für den Ausgleich. Beste Aktion der Saalesportler bis dahin. Über die rechte Seite, von Michael Beyer getrieben, auf Oliver Seidel, der Seb. Petrick anspielt, dessen genaue Flanke auf Jonas Schneiders Kopf fällt und fast an der gleichen Stelle wie das 1:0, köpft der das 1:1 für die Men in black (55.). Die Gastgeber brauchten danach doch etwas um wieder ins Spiel zu kommen. Nach 63min. rauschen Mäde und Gomes mit den Köpfen zusammen. Während Mäde gleich geht, taumelt Gomes noch 5min. auf dem Feld, wird dann von Scott Rabe nach 70min. ersetzt. Nach 64min der HSC, als Wille links am Bölke- Kasten vorbeizielt. In der Zwischenzeit hatten sich die Gäste den Ausgleich schon verdient, denn die Hausherren längst nicht mehr so aktiv wie vor der Pause. Dann war Zeit, zumindest für die Vorentscheidung. Freistoß für die Gäste in guter Position, Seidel oder Löbnitz war die Frage. Seb. Löbnitz, packt sein linkes Füßchen aus, leicht abgefälscht, schwer erreichbar für Switala, schlägt das Spielgerät, aus 20 Metern abgesendet, neben dem linken Pfosten ein (1:2-77.). Jonas Schneider hat nach 83min. die Entscheidung auf dem Fuß, aber Switala hat keine Mühe den Ball aufzunehmen. DIE Ausgleichschance für den HSC, aber Sacher scheitert aus kurzer Distanz am Fuß von Christian Bölke (89.) Letzte Möglichkeit im Spiel, als Oliver Seidel auf Switala zu läuft, der aber im Nachfassen klären kann (93.) Nach knapp 6min Extrazeit hatte Schiri Bäck, der viel durchgehen ließ, was aber durchaus positiv zu werten war, dann ein Einsehen und pfiff die intensive aber nie unfaire Partie auf dem Haldenslebener Plastikgeläuf ab. Ein Spiel, was zur Pause zumindest vorentschieden schien, drehte der SSC mit viel Fleiß und Energie zu seinen Gunsten und irgendwo war das letztlich auch berechtigt. Ich wünsche allen verletzten Spielern schnelle und vollständige Heilung. Damit geht nicht nur eine aufregende Hinrunde sondern auch ein aufregendes Jahr für den SSC zu Ende, schaun`mer mal was das Jahr 2020 bringt... SSC (schwarz): Bölke- Barthmuß, Bettermann, Beyer, Gomes (ab 70. Rabe), Günther, Kronawitt, Löbnitz, Seidel, Petrick, Goll (ab 46. Schneider) Zuschauer: 41 Waldstadion Haldensleben. Die Zweite hatte es gestern mit dem SV Wacker Wengelsdorf zu tun. Eigentlich sollte man vom Hinspiel (1:1) gewarnt sein. Trotzdem tappten die Jungs in die Falle der Wackeren. Schon nach 15min. stand es durch Tore von Woithe und Stößel (3.,15.) 2:0 für die Gastgeber. Damit ging es in die Pause. Im Nachpausenabschnitt die Zweite dann besser, aber nur mit einer echten Chance, Dimitrij Savenko traf leider nur den Pfosten. Am Ende kein unberechtigter Erfolg der Hausherren. Das Spiel der Dritten fiel aus. SSC Weißenfels II: Tobias Grün, Jonas Moser, Philipp Schindler (70. Johannes Trenkler), Jonas Weber, Felix Bendel, Dimitrij Savenko, Tom Sauer, Erik Scherbaum, Tommy Scheiding, Tony Barnickel, Max Hauer (81. Thomas Pollmächer) Schiedsrichter: Domenic Stamm (Halle (Saale)) Zuschauer: 63 Sportplatz Wengelsdorf Text: Uwe Abraham