Saale Sportclub Weißenfels

Sport aus Leidenschaft

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SSC - SV Fortuna Magdeburg 5:0 (0:0) Zum Schluss noch klar revanchiert Damit konnte man mit dem Pausenpfiff des guten Schiri Frank Hildebrandt nicht rechnen. Nach einer durchwachsenen Vorpausenleistung, die den Gästen auch das mitspielen erlaubte, drehte der Club zum Sonntagnachmittag doch noch auf. Zunächst gab es nicht viel zu berichten, die Zimmermänner sicher bemüht, aber ohne die erforderliche Genauigkeit in den Aktionen. Die Gäste tauchten dafür nach 10 bzw. 20min. gefährlich vor Tobias Grün auf, ohne aber den finalen Pass zu setzen um unseren Keeper aus der Reserve zu locken. Nach 29min. erstmals der Club. Oliver Seidel bringt einen Freistoß aus dem linken Halbfeld, der segelt durch den Fünfer, wo er noch von der Linie geschlagen werden kann (29.). Nach 37min. die bis dato dickste Möglichkeit, als der Ball endlich mal schön durchgespielt wird. Über Paul Knothe, Max Pfannschmidt und Andrej Zozulia kommt der Ball zu Oliver Seidel, der leider am Pfosten scheitert. Nach 40min. findet Carlo Purrucker in Keeper Ulubay seinen Meister, der eben einen Tick vor ihm am Ball ist. Der kann sich auch mit dem Pausenpfiff gegen Oliver Seidel behaupten. Pause und einiges an Luft nach oben. Zum Nachpausenabschnitt ein verändertes Bild, das lag nicht nur am ersten Wechsel, Seb. Petrick kam für Paul Knothe in die Partie sondern schien die Pausenansprache des Trainers zu fruchten. Zuerst nochmal die Gäste, aber Sturmtank Philipp Glage rieb sich im Duell mit Marc Barthmuß letztlich auf. Damit waren die Gäste eigentlich mit ihrem Sturmlatein am Ende. Schon nach 53min. musste die SSC- Elf auf 1:0 stellen. Andrej Zozulia mit schöner Linksflanke Richtung Banner- Tor,  schöner Kopfball von Carlo Purrucker, aber Ulubay kann den ball gegen die Torstange lenken, den Nachschuss versemmelt Seb. Petrick über den Kasten. Carlo Purrucker, nach guten Zuspiel von Zozulia, aber wieder hatte Ulubay aufgepasst. Dann die Führung für den Club und was für eine. Seb. Löbnitz (59.) packt sein linkes Füßchen aus und zirkelt seinen Freistoß aus 23 Metern genau ins linke obere Eck, es sollte der Dosenöffner für die letzte halbe Stunde werden. Nach 64min. versucht sich Marc Barthmuß aus der rechten Strafraumhälfte, zielt aber am rechten Pfosten vorbei. Dafür macht es Carlo Purrucker dann besser, er köpft eine Eingabe von Seb. Löbnitz zum 2:0 ins Gästetor (70.). Zweiter Wechsel Dias kam für Kronawitt und dann kam es noch ganz bitter für den Gast aus der Landeshauptstadt. Nachdem Oliver Seidel noch einen Grundlinienlauf von Seb. Petrick knapp verpasste, machte Andrej Zozulia es besser. Als Seb. Löbnitz unwiderstehlich aus der eigenen Hälfte den Ball gen Gästekasten trieb, dabei ein Auge für den kleinen Ukrainer hatte, der dann das Leder unter die Latte hämmerte (77.). Damit war der Widerstand wohl endgültig gebrochen. Nur eine Minute später rennt Andrej Zozulia allen davon, dringt von links in den Strafraum ein und kann nur mit einem Foul gebremst werden. Den fälligen Elfer verwandelt Oliver Seidel ganz sicher unten links (78.) Dritter Wechsel, nach Linus Stanzel gab auch Julian Rützel noch sein Punktspieldebüt, er kam für  Dosenöffner Seb. Löbnitz in die Partie. Oliver Seidel war es dann auch vorbehalten den Endstand zu besorgen, völlig freistehend ließ er Ulubay keine Chance und traf zum 5:0 (85.). Nach 87min. hatte er noch einen guten Freistoß zu bieten, den nahm ihm aber Emirhan Ulubay weg. Nach einer eher abwartenden ersten Hälfte trumpfte der SSC in Halbzeit zwei auf, als ging es nicht nur um den Sieg, sondern auch darum die Hinspielpleite endgültig abzuhaken. Nächste Woche geht es nach Wolfen gegen den 1.FC Bitterfeld-Wolfen, schon das Hinspiel (2:1) war nicht ganz einfach... SSC Weißenfels (blau): Tobias Grün, Linus Stanzel, Max Pfannschmidt, Andrii Zozulia, Christopher Günther, Paul Knothe (46. Sebastian Petrick), Sebastian Löbnitz (80. Julian Rützel), Toni Kronawitt (72. Isaque Benjamin Da Cunha Dias), Marc Barthmuß, Carlo Purrucker, Oliver Seidel. Zuschauer: 100 Stadtstadion (OMK) Weißenfels. 16.02.20 Text: Uwe Abraham