Saale Sportclub Weißenfels

Sport aus Leidenschaft

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Bild: Julia Hahndorf SSC Weißenfels – FC Einheit Wernigerode 4:0 (2:0) Gelungene Rückkehr ins Oberhaus Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung schickte der SSC den Mitaufsteiger aus dem Harz wieder nach Hause. Ich denke der Erfolg ist berechtigt. Mancher sagt etwas zu hoch, aber das sollte die Rückkehr nach 21 langen Jahren nicht trüben, denn über weite Strecken des Spiels war man einfach die bessere Mannschaft. Die Einheit mit dem ersten Ansatz nach 6min. allerdings war der Abschluss von Nick Schmidt nicht wirklich zielführend. Besser machten es in Minute 9 die Hausherren, als Max Pfannschmidt über rechts in den Strafraum kam, Carlo Purrucker sah und der zur frühen Führung traf (9.). Das motivierte die Blau- Gelben und Oliver Seidel mit der nächsten Chance, verzog aber nach 13min. über das linke Tordreieck. Leider musste Carlo Purrucker nach 18min. verletzt raus ( Alles Gute !!!) für ihn kam Nicolai Goll in die Partie. Nach 19min. schon das 2:0 für den SSC, als man im Mittelfeld einfach mehr wollte als die Gäste, die sich vor ihrem Strafraum zu allem Überfluss noch einen Klops leisteten und der Ball zu Seb. Petrick kam, der sicher vollstreckte (19.). Jetzt wurde es etwas ruhiger im weiten Rund, der SSC hatte scheinbar genug getan, lief aber nicht Gefahr überrascht zu werden. Die Einheit sicherlich gefällig im Spielaufbau aber direkte Torgefahr blieb bisher aus. Daran änderte auch ein Freistoß nichts, zu harmlos. Der SSC über Pfannschmidt, Petrick und Goll, final verzog dann Dias über den Kasten von Karsten Helmstedt (32.). Nach 39min brannte es bei den Harzern lichterloh, als Marc Barthmuß den linken Pfosten traf aber niemand da war, der die Verwirrung in ein weiteres Tor ummünzen konnte. Die letzte Chance hatte Nicolai Goll vor der Pause, aber fast von der Grundlinie traf er nur das Außennetz. Pause und Einstand nach 21 Jahren doch gelungen. Die Gäste aus meiner Sicht mit Steigerungsmöglichkeiten.  Die Rot-Weißen dann auch mit dem ersten Nachpausenaufreger, als Steven Rentz plötzlich frei vor Tobias Grün auftauchte, der aber seine Pranken rechtzeitig hochbekam (50.). Die Antwort der Saalesportler nach 58min. als Pfannschmidt über rechts in den Strafraum flankte, aber Golls Kopfball von Helmstedt geklärt werden konnte. Dann zweiter Wechsel beim Club, Seb. Petrick der nicht nur bei 2:0 gut aussah, machte Platz für Andrej Zozulia (61.). Unmittelbar danach durchaus das Glück beim SSC, als Käpt`n Pfannschmidt mit tollem Manöver den Ball von der Linie kratzte, Rouven Blecker wohl der Absender (62.). Nach 71min. die Gäste wieder mit einem Klops Marke nimm du ihn ich hab ihn sicher, aber Nicolai Goll kam nicht mehr an das Leder.  Christopher Luther passt in der nächsten Szene zu Marc Barthmuß, der stand aber etwas ungünstig zum Spielgerät, damit ging der Ball klar über den Kasten. Dritter und letzter Wechsel beim SSC, Michael Beyer kam für Tobias Bettermann auf das Feld (75.).  Dann wohl des schönste Tor des Tages, als der Ball über Pfannschmidt, Seidel und Goll lief und Isaque Dias aus 14 Metern sicher einschoss (85.).. Das sollte die Entscheidung doch sein. Den Schlusspunkt setzte dann Andrej Zozulia, der nach einem Freistoß von Isaque Dias richtig stand und den Abpraller von Keeper Helmstedt zum 4.0- Endstand verwandelte. Schluss- Aus, die ersten VL- Punkte seit dem 13.06.1998 (2:1 gg. FSV Hettstedt) waren eingetütet und haben Hunger auf mehr gemacht. Leider wurde das Spiel, bei dem sich alle Beteiligten mehr als nur Mühe gegeben hatten, von nur 232 zahlenden Zuschauern honoriert, das haben Mannschaft und Verein, die sich die Woche über mehr als nur den Popo aufreißen, nicht verdient. Darüber sollten sich die Weißenfelser auch einmal Gedanken machen, danke.   SSC (gelb/blau): Grün- Bettermann (ab 75. Beyer), Barthmuß, Knothe, Pfannschmidt, Löbnitz, Dias, Seidel, Petrick (ab 61. Zozulia),Luther, Purrucker (ab 18.Goll). Zuschauer: 232 Stadtstadion (OMK) Weißenfels. Text: Uwe Abraham