Saale Sportclub Weißenfels

Sport aus Leidenschaft

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SSC Weißenfels – FC Grün-Weiß Piesteritz 3:2 (2:1) Dem Wind Paroli geboten Letztlich das alte Lied, der Club hat die Chancen v.a. im Nachpausenabschnitt, kriegt aber den Ball nicht in die Kiste und hat am Ende das Glück des Spitzenreiters und baut, nach Brachstedter 0:2 in Eisleben den Vorsprung auf jetzt acht Zähler aus. Schon nach 4min. hatte der Club einen Auftakt nach Maß, als Seb. Löbnitz mit seinem feinen linken Fuss den guten Jan Hanzal von der rechten Seite überwand. Nach 12min. die Vorwarnung der Gäste aus der Lutherstadt, als im Spiel der 4er Freihube auf den Bölke- Kasten köpfte, aber Club-Vierer Carsten Krumbholz per Kopf klären konnte. In Minute 14 war das Spiel wieder ausgeglichen. Nach dem die neuformierte SSC- Abwehr nicht hinterherkam, köpfte Schölzel zum 1:1- Ausgleich ein. Schneller Ball von Isaque Dias nach 18min., Stockfehler von C.A. Schönebeck bei der Rückgabe zum Keeper, Christopher Luther spritzt dazwischen, leider geht das Leder knapp am linken Pfosten vorbei. 22min. sind gespielt, als Paul Knothe Andrej Zozulia bedient, der lässt sich einfach nicht abdrängen und schiebt vor dem herausstürzenden Keeper ein- 2:1 (22.). Nach 24min kam leichte Hektik auf, als Marschlich und Zozulia aneinander gerieten.. Marschlich mit dem Auslöser, als er Zozulia niederstreckte und Zozulia sich revanchierte, das sollte der sonst besonnene Zozulia bleiben lassen Schiri Max Grünwoldt verteilte salomonisch 2x Gelb, was bei den Gästen eher nicht so gut ankam, sei es drum… Damit ist die erste der beiden Windlotteriehalbzeiten auch erzählt. Raus ging es wieder mit aktiven Gästen, die mit Macht versuchten den Ausgleich zu erzielen, doch der Club blieb dran. Zuerst scheiterte Andrej Zozulia nach einem Sololauf über die linke Seite (52.) doch dann wurde es besser. Max Pfannschmidt eroberte einen Eckball von der rechten Seite. Den bringt Christopher Luther punktgenau ins Zentrum, wo Nicolai Goll in per Kopf knallhart einnickt (54.). Die Vorentscheidung, nie im Leben. Es wurden noch aufregende 35min. Schon nach 3min muss Bölke im Herauslaufen Kopf und Kragen riskieren (57.). Zwei Wechsel beim SSC kurz nacheinander. Zuerst kam Tobias Bettermann für Erik Scherbaum (62.) und danach Carlo Purrucker für Christopher Luther (64.). Freistoß von Toni Kronawitt aus dem Mittelfeld, abgelegt von Goll, Purruckers Schuss kann noch abgefälscht werden. Schöner Angriff über Zozulia uund Pfannschmidt, aber Goll kam die berühmte Stiefelspitze zu spät (72.). Nach 79.min. war Schluss für Zozulia, für ihn kamm Seb. Petrick. Danach gab es gute Szenen für Carlo Purrucker, leider keine sehr gute dabei, so blieb es beim 3:1. Bis in die Schlussphase Da schlugen die nimmermüden Gäste nochmals zu. Nach schönem Angriff über die linke Seite war es Niemitz, der für Spannung in der Nachspielzeit sorgte und da hatte Michael Müller die Wahnsinnschance, freistehend aus 17 Metern den Ausgleich zu erzielen. Zum Glück flog der Ball auf die ehemaligen Gleise der Zeitz- Altenburger- Eisenbahn. Aus meiner Sicht auch des Guten zu viel, aber wer hätte gefragt, die Gäste jedenfalls nicht. Acht Punkte Vorsprung aktuell auf Brachstedt, für mich ein paar Punkte zu viel, mancher dreht schon frei, warten wir die zwei schweren Auswärtspiele in Günthersdorf und Eisleben erst einmal ab. SSC (blau) : Bölke- Krumbholz, Scherbaum (63. Bettermann), Kronawitt, Knothe, , Pfannschmidt, Dias, Löbnitz, Luther (ab 64. Purrucker), Zozulia (ab 79. Petrick), Goll. Zuschauer: 30 Kunstrasenanlage Thälmannstadtion, Zeitz. Text: Uwe Abraham