Saale Sportclub Weißenfels

Sport aus Leidenschaft

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FC Grün- Weiß Piesteritz - SSC 2:3 (0:2) Unnötig für Spannung gesorgt Eins vorweg, drei Tore und drei Punkte, das ist letztlich was zählt, allerdings hätte man sich die Spannung auch sparen können, wenn man v.a. in den ersten gut 20min. seine klaren Chancen genutzt hätte. Respekt aber an die Gastgeber, die nach der Derbyklatsche und dem frühen Rückstand schier unbeeindruckt um ein annehmbares Resultat und mehr kämpften. Los ging`s nach handgestoppten 2:53min. als sich die Grünweißen beim Spielaufbau gleich zwei Böcke leisteten. Zuerst wird der Torwart nochmal mit einem hohen Ball unnötig in Bedrängnis gebracht, dann latscht er noch neben den Ball, Oliver Seidel passt auf und passt zu David Gros, der sich nicht zweimal bitten lässt und zum frühen 0:1 trifft (3.). Weiter die Gäste am Drücker und Oliver Seidel, nach Vorarbeit von Andrej Zozulia, auf dem Weg zum 0:2, aber Keeper Hanzal zeigt, dass er auch Bälle sicher klären kann (4.). Machtlos ist er dann aber wieder, als Andrej Zozulia über links kommt und souverän, Valentin Sauter hatte den Standfestigkeitstest gegen seinen Gegenspieler gewonnen, zum 0:2 einschob (9.). In Minute 12 steht dann David Gros vor Hanzal, der aber dank eines Platzfehlers, Sieger bleibt. Da hätte das Spiel schon entschieden sein dürfen. Nach 20min. wurde es etwas ruhiger von Seiten des SSC, passend dazu kam als Seb. Löbnitz bei einem Rückpass in den Rasen trat, Müller freie Bahn hatte, aber Tobias Grün sich vor ihm aufplusterte und den sicheren Anschluss verhinderte (20.). Auch nach 30min. die Gastgeber wieder präsent, aber Marc Barthmuß spitzelte Niemitz im Strafraum noch den Ball vom Fuß (30.). 39min. rum und Elfer für GWP, denkste, denn der Linienrichter hatte zuvor eine Abseitsposition erkannt, darum nahm der gute Schiri Wesemann (Quenstedt) seinen Pfiff zurück. Fünf Minuten noch und David Gros am Strafraum,  legt zurück auf Valentin Sauter, der aber über den Kasten zirkelt (40.). Piesteritz im Gegenzug, aber zu schlampig gespielt, der SSC kann klären und schickt Andrej Zozulia auf die Reise, seinen Schuss kann der Keeper klären, den abgewehrten Ball tritt Jonas Schneider über den Querbalken, Pause. Nach 20 überzeugenden Minuten zieht der Schlendrian bei den Gästen ein, aber die Hausherren noch zu ungenau. Na mal sehen, klingt verfressen, aber ein schnelles 0:3 wäre gut. Raus geht es in den Nachpausenabschnitt, für den angeschlagenen Valentin Sauter jetzt Michael Beyer auf dem Rasen. Keine vier Zeigerrunden und das erhoffte 0:3 für den SSC. Die Gastgeber vertändeln an der Mittellinie das Spielgerät, Paul Knothe gedankenschnell zu Oliver Seidel, der marschiert gen Hanzal und lässt im keine Chance, der Ball kullert, fast gemächlich ins rechte Eck. 0:3 (49), was sollte da noch passieren...? Fast zu viel, wenn man es mit dem SSC hat. Zunächst aber tankt sich Seb. Löbnitz über die linke Seite durch, Flanke in den 16er, Michael Beyer per Kopf, aber drüber (55.). Auch Zozulias Versuch wird nicht gut zu ende gespielt nach 64min. Die Ecke von Oliver Seidel, gut hereingebracht, segelt aber ungebraucht durch den Fünfmeterraum. Dann Doppelwechsel beim Gast, für Seidel und Schneider jetzt Scott Rabe und Erik Scherbaum (69.) im Spiel. Aber der SSC nicht mehr so richtig. Indikator dafür das, zugegeben etwas glückliche 1:3, als nach einer Rechtsecke der Ball pingpongartig  oder auch geflippert zu Freihube gelang, der wieder Spannung reinbrachte (1:3, 72.). Dem nicht genug, kann man die Gastgeber nicht bremsen, bzw. nur auf Kosten eines Elfers. den verwandelt, wieder Freihube zum 2:3 (80.) Anschlusstreffer. Wieder Druck auf dem Kessel beim SSC, natürlich witterten auch die Hausherren noch mehr Morgenluft am frühen Nachmittag. Zwei Wechsel noch beim SSC, Tony Barnickel für Gros (83.) und Lunacio Gomes für Paul Knothe(87.). Zwei Chancen noch, allerdings für die Gäste, als Zozulia regelrecht aus der eigenen Hälfte gen Tor galoppierte, aber die Kraft für ein brauchbares Zuspiel zu David Gros fehlte dann leider. Weiter die knappe aber kostbare Führung, die Grünweißen bemüht, aber brauchbares gelang ihnen doch nicht mehr. Andrej Zozulia versucht sich nochmals, Paul Knothe flankt Beyer und Gros versuchen sich, aber Hanzal holt sich den Ball (86.). Weit in der Nachspielzeit (94.) tanzt sich Zozulia an der Grundlinie fest, kann zu Scott Rabe passen  der in den Strafraum  dribbelt, Beyer sieht, aber der scheitert an Hanzal. Das war es dann aber auch, nach 96min. pfeift  Schiri Christian Wesemann dann doch ab. Am Ende kommt man mit einem blauen Auge davon, was man sich selber zugefügt hatte. Nächste Woche in Barleben muss man das anders, besser gesagt besser lösen. Ob überhaupt in Barleben gespielt wird (Coronaverdacht) wird sich unter der Woche entscheiden. Der Bus steht jedenfalls schon bereit !!! SSC (gelb/blau): Grün- Barthmuß, Schumann, Stanzel, Knothe (ab 89. Gomes), Löbnitz, Seidel (ab 69. Rabe), Gros (ab 85. Barnickel), Schneider (ab 69. Scherbaum), Zozulia, Sauter (ab 46. Beyer). Zuschauer: 70 Volkspark Piesteritz, Wittenberg. 17.10.20 Text: Uwe Abraham